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Kein erhöhter Uranwert im Trinkwasser der Reckenberg-Gruppe

Entsprechend unserer Trinkwasseranalyse kann die Reckenberg-Gruppe zum Thema „Uran-Belastung im Trinkwasser“ für Ihr Verbandsgebiet Entwarnung geben.

Reckenberg-Gruppe (Wasserwerk Wassermungenau)
Urangehalt: 0,001 mg/l = 1 µg/l

Leitwert: 0,010 mg/l = 10 µg/l

Der Urangehalt des RBG-Trinkwassers liegt deutlich unter dem 2 µg/l-Wert, wie er laut Mineralwasser-Verordnung „für die Zubereitung von Säuglingsnahrung als geeignet“ gilt.

Tabelle: Alle bayerischen Werte hier einsehbar
(siehe hier unter: Gesundheitsamt: Roth Ort: Wassermungenau)

Vorkommen:
Uran ist ein geogenes, radioaktives Schwermetall, das in Form zahlreicher Mineralien fast überall in der Erdkruste anzutreffen ist. Durch Auswaschung aus den uranhaltigen Erdschichten kann das Uran sowohl in das Oberflächen- als auch in das Grundwasser gelangen. Zu den Gebieten mit erhöhter natürlicher Radioaktivität gehören: Erzgebirge, Vogtland, Fichtelgebirge, Oberpfälzer Wald, Bayerischer Wald, Schwarzwald und Franken

Risikobewertung:
Nach Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) besteht derzeit in Deutschland kein besonderes Risiko für die Bevölkerung.

Leitwert:
Einen gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert gibt es nicht.
Das Umweltbundesamt empfiehlt jedoch einen lebenslang duldbaren gesundheitlichen Leitwert von 10 Mikrogramm Uran pro Liter ( = 10 µg/l ). Dieser Leitwert gilt für alle Bevölkerungsgruppen, einschließlich nicht gestillter Säuglinge. Zudem erachtet das Umweltbundesamt einen Maßnahmewert von 20 µg/l Uran für eine Dauer von 10 Jahren als gesundheitlich duldbar.

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