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Die Reckenberg-Gruppe prüft im Rahmen einer Diplomarbeit die Umsetzbarkeit der internationalen WHO-Leitlinien

Aufbau und Einführung eines Technischen Sicherheits Konzepts (TSK) gemäß den WHO-Leitlinien

Die ständig steigenden Anforderungen an die Trinkwasserqualität und die Vorgaben aus dem technischen Regelwerk für Organisation, Personalqualifikation und technische Ausstattung von Trinkwasserversorgungsunternehmen erfordern stets ein vorausschauendes Handeln.

Die Reckenberg-Gruppe hat deshalb im Oktober 2006 eine Untersuchung in Auftrag gegeben, welche prüfen soll, ob die Forderungen der WHO (World Health Organization / Weltgesundheitsorganisation) bereits jetzt schon erfüllt werden können und welcher Aufwand hierzu notwendig wäre. Aus diesem Grund wurde im Rahmen einer Diplomarbeit ein Umsetzungskonzept zur Einführung der Water-Safety-Plans (deutsch: Trinkwassersicherheitskonzept) in der Reckenberg-Gruppe erarbeitet.

In dieser Diplomarbeit wurden die Vorgaben der WHO-Richtlinie „Water-Safety-Plans“, die über die bereits bestehenden deutschen Richtlinien/Gesetze hinausgehen, auf Ihre Anwendbarkeit bei der Reckenberg-Gruppe untersucht. Bearbeitet wurde die Diplomarbeit von Frau Christina Schmidt aus Absberg. Sie studierte an der Fachhochschule Weihenstephan Abteilung Triesdorf den Studiengang Umweltsicherung. Unterstützt und betreut wurde die Diplomarbeit vom Technischen Betriebsleiter der Reckenberg-Gruppe, Herrn Dipl. Ing. (FH) Hermann Löhner.

Löhner / Schmidt
Dipl. Ing. (FH) Hermann Löhner und Diplomantin Christina Schmidt

Die Reckenberg-Gruppe kann anhand des von Frau Schmidt erarbeiteten Umsetzungskonzeptes, die Anforderungen der WHO im Laufe der Zeit vollständig erfüllen. Hierzu ist eine fortlaufende und wiederkehrende Gefährdungs- und Risikobeurteilung durch das technisch verantwortliche Personal notwendig. Als Grundlage zur Dokumentation dient hierbei ein möglichst vollständiger Anforderungs- und Maßnahmenkatalog. Bei der Erstellung eines solchen Katalogs handelt es sich um einen stetigen, fortlaufenden Prozess. Bei jeder neu entdeckten Gefährdung oder Änderung der Situation, wird der Anforderungs- und Maßnahmenkatalog aktualisiert.

Die vorgelegte Diplomarbeit von Frau Christina Schmidt vermittelt einen sehr guten Überblick über die Anforderungen der WHO-Richtlinie Water-Safty-Plans in der deutschen Wasserwirtschaft. Insbesondere für den Zweckverband Reckenberg-Gruppe werden die Möglichkeiten hinsichtlich der Einführung und der Umsetzbarkeit von Water-Safty-Plans sehr gut von Frau Schmidt dargestellt. Die Diplomarbeit vermittelt eine fundierte Datenerhebung und stellt die Basis für die weitere Umsetzung der Water WHO-Richtlinie Water-Safety-Plans im laufenden Betrieb der Reckenberg-Gruppe dar.

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