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Anhand einer großen Infotafel konnte in
anschaulicher Form der Weg des Grundwassers von den Brunnen über die Aufbereitung
bis hin zum Hausanschluß aufgezeigt werden. Auch hier wurden wieder alle
Schüler in die Erkundung mit einbezogen. Das aus 25 bis 200 Meter tief geförderte
Grundwasser durchläuft im Wasserwerk Wassermungenau eine zweistufige Aufbereitung.
Dabei kommen mechanische Reinigungsverfahren zum Einsatz, welche die ursprüngliche
Reinheit des Wassers erhalten. So erfolgt in der 1. Stufe eine Belüftung
des Grundwassers, bevor es im zweiten Schritt über einen Quarzsand-Filter
geleitet wird, um dem Rohwasser Eisen und Mangan zu entziehen. Das aufbereitete
Trinkwasser wird vor seiner Weiterverteilung im Saugbehälter im Wasserwerk
Wassermungenau zwischengespeichert.
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Ein Schüler erklärt zusammen mit Herrn Freytag
seinen Klassenkameraden die
Wassergewinnung, -aufbereitung und
Wasserverteilung.
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Während des Rundganges durch das Wasserwerk konnte jeder
Schüler einen Blick in das Filterbecken und natürlich
auch in den Saugbehälter werfen. Neben den großen
Wasserrohrleitungen im Keller wurden auch die leistungsstarken
Notstromaggregate im Generatorenraum und die Schaltzentrale
bewundert.
Das im Anschluss daran ausgeschenkte Trinkwasser wurde
von allen Schülern mit Genuss getrunken - Trinkwasser
unser Lebensmittel Nr. 1!
Vor der Rückfahrt nach Wolframs-Eschenbach bzw. Absberg
und Haundorf wurde noch der 40 Meter hohe Wasserturm Gräfensteinberg besichtigt.
Der 1977 in 5 ½ Tagen erbaute Wasserturm verfügt über
ein Speichervolumen von 900 m³ in zwei ringförmig
angelegten Wasserkammern. Schon von weitem gut sichtbar hat
der Besucher hier einen wunderschönen Rundumblick über
das Fränkische Seenland.
Zur Erinnerung an den Wasserwerksbesuch erhielt jeder Schüler
von der Reckenberg-Gruppe eine Stofftasche mit verschiedenen
Infomaterialien und kleinen Werbegeschenken.
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